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Trainingslager Richtung Katalonien

From Tim | On 6/19/2019 | CT, ES

Nachdem wir bereits vier Tage Skifahren waren, wollte ich nun mit meinem Camper, meiner Freudin und meinem Rennrad ins Trainingslager. Andere Jahre bin ich Ende März immer nach Mallorca geflogen. Mit dem Bus bleibe ich diesmal aber auf dem Festland. Unsere Route sollte über die Provence Richtung Costa Brava führen. Den ersten Halt machten wir im Drômetal. Camping La Magerie in La Roche-sur-Grane. Es handelte sich um einen tollen kleinen Platz, mit absoluter Ruhe an einem sehr kleinen Ort. Die luxembourgischen Verwalter des Platzes waren sehr liebevoll und fürsorglich. Sie sprachen fließend vier Sprachen. Außerdem kannten sie sich blendend mit den Möglichkeiten für Rennradfahrer aus. Die Tourempfehlungen waren spitze. Für weitere Infos bitte persönlich nachfragen, hehe. Danach sind wir gleich durch bis nach Roses, an der Costa Brava gefahren. Meine ersten Radtouren in die Ausläufer der Pyrinäen waren wunderschön. Anschließend über Girona in die Bucht von L'Estarit. Die meisten Plätze waren in der Nebensaison recht leer und meist von Rentnern belegt. In Roses war es allerdings recht voll, da nur wenige Plätze offen hatten. Zum Radfahren habe ich selten schönere Gegenden gesehen. Kein Vergleich zu den vollen Straßen auf Mallorca. Lange Touren mit wenig Autoverkehr und kaum Radfahrer waren an der Tagesordnung. Zudem hatten die Autofahrer großen Respekt gegenüber den wenigen Radfahrer. 'Auf dem Rückweg sind wir dann noch an der Küste entlang nach Frankreich gefahren und haben einen fantastischen Platz in der Nähe von Colliure gefunden. Camping Les Criques de Porteils liegt direkt am Mees, oberhalb einer Steilküste mit privatem Zugang zum Wasser und tollem Weitblick übers Mittelmeer. Der Platz hatte erst seit zwei Tagen geöffnet, aber es hat an nichts gemangelt. Das Restaurant war auch hervorragend. In der zweiten Nacht mussten wir allerdings unser Dach zusammenklappen und haben unten im Wagen geschlafen, da Böen bis zu 90 km/h aufgezogen sind. Da es zum Einen keine Angaben des Daches zur Sturmfestigkeit gibt und es außerdem viel zu Laut zum schlafen war, war dies die beste Möglichkeit :) Im Anschluss dieser zehn tollen Tage bin ich noch vier Tage zum Skifahren ins Kleinwalsertal gefahren. Meine Freundin habe ich unterwegs in Mailand zum Flughafen gebracht und bin von dort an alleine weiter. Der Platz direkt an der Skipiste und an der Gondel war hervorragend. Die Führung war super professionell und es gab neben Ski und Schukeller auch die Möglichkeit, seine Klamotten in einem warmen Raum aufzuhängen. Da werde ich sicher auch nochmal hinfahren. Also bleibt mir nur zu sagen, dass auch unsere zweite Reise ein voller Erfolg war und ich mich auf jede weitere Tour freue.